Bad Blood

RPG & Forum zur Serie Vampire Diaries


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1 CAFE TRIESTE am Sa März 01, 2014 11:58 pm

Petrova Doppelgänger
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Das CAFE TRIESTE. Ein kleines Café in San Francisco.

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2 Re: CAFE TRIESTE am So März 02, 2014 12:18 am

Cedrik




Das Cafe sah sehr einladend aus. Und Cedrik brauchte definitiv etwas zu trinken. Ob sie hier wohl auch einen guten Whiskey servierten? Cedrik musste kurz grinsen. Das Wetter war herrlich und so entschied Cedrik, dass sie an einem der kleinen Tische vor dem Cafe Platz nahmen. Er rückte einen Sessel zurück, deutete mit der freien Hand auf diesen und bot somit Sethereth diesen Platz an. Er selbst zog sich zuerst sein Sakko aus, bevor er auf dem anderen Sessel selbst Platz nahm.

Die Karte, die ihm der Kellner anbieten wollte, lehnte Cedrik ab.
„2 Irishcoffee…“ er fuhr sich mit der Hand durch die Haare, lehnte sich gemütlich zurück und grinste Sethereth an.

„Mit dem besten Whiskey, den Sie haben!“

Nachdem der Kellner im Inneren des Cafes verschwunden war, fischte Cedrik seine Zigarettenschachtel heraus.

„Ich glaube mich daran zu erinnern, dass du einen guten Whiskey zu schätzen weisst.“

Er hielt ihr die offene Zigarettenschachtel hin, während er sich selbst eine Zigarette anzündete und dann genüsslich an dieser zog, um den Rauch tief zu inhalieren und ihn dann durch die Nase weichen zu lassen.

„Also, Sethereth, du willst verhandeln?“

Langsam ließ er seinen Blick über ihr Gesicht wandern, verweilte für einige Sekunden auf ihren Lippen, um ihr dann wieder tief in die Augen zu blicken. Er konnte es kaum erwarten. Er brannte darauf zu erfahren, wozu sie bereit war.

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3 Re: CAFE TRIESTE am So März 02, 2014 12:31 am

Petrova Doppelgänger
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Sethereth


„Will ich!“ stimmte sie ihm zu und nahm sich eine Zigarette um kurz darauf schon Feuer zu bekommen. Sie inhalierte und schloss kurz die Augen. Das tat gut.

„Es freut mich, dass du meinen Geschmack noch weisst, Irishcoffee ist jetzt genau das richtige!“ sie lehnte sich entspannt zurück, sah ihm dabei aber direkt in die Augen.

„Bevor wir zum Thema Wohnung usw. kommen, zuvor ein paar andere Fragen. Die erste ist zwar einfach aber gleichzeitig auch eine der schwersten!“ sie seufzte schwer. So eine Scheiße, eigentlich hatte sie vorgehabt das Thema ruhen zu lassen. Aber jetzt konnte sie es nicht mehr!

„Ich sage es wie es ist. Ich wollte mich mit dem Thema Valley eigentlich nicht mehr beschäftigen, wollte diesen Abschnitt hinter mir lassen. Und ich will ehrlich sein, es läuft mir nicht gerade rein. Aber…“ erneut nahm sie einen Zug

„hier sind wir. Und ich weiss nicht wie es dir geht, aber ich habe das Gefühl, dass die Dinge die noch zu klären sind, jetzt geklärt werden sollten!“ sie beugte sich jetzt wieder vor, entließ ihn aber nicht aus ihrem Blick.

„Warum warst du das letzte Mal so ein riesen Arsch? Was war da mit dir los? Ich hatte davor eigentlich angenommen, dass wir zwei uns verstehen, und dann kam das! Ich hab‘s damals nicht verstanden und ich tu‘s auch jetzt nicht!“ ihre Augen bewölkten sich bei der Erinnerung.

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4 Re: CAFE TRIESTE am Di März 04, 2014 8:13 pm

Cedrik



Cedriks Grinsen wurde breiter. Er schloss kurz seine Augen und entließ den inhalierten Rauch durch seine Nase. Ja er war ein Arsch gewesen. Dass Sethereth es so empfunden hatte, wunderte ihn gar nicht. Nein. Aber es verwunderte ihn doch etwas, dass sie sich ausgerechnet an dieser Situation erinnerte und dass ihr diese Sache all die Monate nicht aus ihrem hübschen Kopf gegangen war. Dass sie sich offensichtlich all die Zeit darüber Gedanken gemacht hatte.

„Nun, dieses Kompliment höre ich nicht zum ersten Mal.“

Er öffnete seine Augen und richtete sich etwas auf, um ihr ins Gesicht zu blicken. Seine Lippen nach wie vor zu einem spitzbübischen Grinsen geformt. Auch er konnte sich noch immer sehr genau an die Situation von damals erinnern.

Sie waren sich damals das erste Mal seit ihrem gemeinsamen „Aufenthalt“ im Wald begegnet. Doch sie war nicht alleine gekommen. Sethereth hatte ihren neuen Lover dabei und tat so, als wären Cedrik und sie die besten Freunde. Sie hatte ihn ausgefragt, wollte plaudern. Doch Cedrik plauderte nicht. Nicht darüber, wie es ihm so ging und was er so getrieben hat. Schon gar nicht über seine Gefühle. Und definitiv nicht vor anderen Männern. Wären Cedrik und sie an diesem Abend alleine gewesen, so wäre ihr Treffen bestimmt anders verlaufen. Aber so… Cedrik hatte einfach nicht anders gekonnt. Er hatte nicht über seinen eigenen Schatten springen können. Nein! Und sie hatte IHN dabei. Wie war nochmals sein Name? Als ob das nicht egal wäre! Davor im Wald war es irgendwie merkwürdig zwischen Cedrik und Sethereth gewesen. Sie waren sich irgendwie näher gekommen. Zumindest war es Cedrik so vorgekommen. Er hatte dabei fast vergessen, was sie war. Er hatte für einige Augenblicke nur die schöne Frau in ihr gesehen, die seine Begierde entfacht hatte. . Doch Sethereth hatte keine Sekunde gezögert, ihm zu zeigen, dass sie anders war. Dass sie zu „denen“ gehörte. Und Cedrik hatte sich selbst einen Idioten geschallt. Dafür, dass er für diese kurze Zeit seine eigenen Prinzipien vergessen hatte. Dass er seine Lust über seine Regeln gestellt hatte. Und nein, das Ganze hatte auch nichts damit zu tun, dass sie plötzlich einen Mann an ihrer Seite hatte. Einen anderen Mann. Nicht ihn! Nicht Cedrik. Er war definitiv nicht eifersüchtig gewesen. Er würde Jedem, der dies behauptete, die Zähne ausschlagen. Aber er konnte nicht bestreiten, dass sein Ego darunter gelitten hatte, dass sie diesen Typen ihm vorgezogen hatte. Genau! Hier war es nur um sein Ego gegangen. Cedrik war es einfach nicht gewohnt, von Frauen abgelehnt zu werden. Egal, welcher Art sie angehörten.

„Es ist schon etwas her, als dass ich mich genau erinnern könnte, was ich an diesem Abend verbrochen hab.“

Das Grinsen verschwand aus seinem Gesicht und für einen Augenblick wurde sein Blick ernst und nachdenklich.

„Vielleicht hatte ich einfach nur einen echt beschissenen Tag hinter mir… oder aber… „

Er ließ den Satz unbeendet, zog an seiner Zigarette und grinste dann wieder,

„Aber wo wir schon beim Thema sind, wo ist denn dein … wie war sein Name nochmals? Solltest du nicht mit ihm gemeinsam eine neue Wohnung kaufen?“

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5 Re: CAFE TRIESTE am Di März 04, 2014 8:56 pm

Petrova Doppelgänger
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Sethereth


Sie konnte nicht anders, bei seiner schnippischen Bemerkung musste sie einfach den Kopf schief legen.

Ach was?! Anscheinend konnte der werte Herr sich sogar noch sehr gut an den Halbgott erinnern. Interessant…

„Er hieß, bzw. heißt nach wie vor Dan. Er gehört…“ sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen

„zu der göttlichen Sorte!“ das Grinsen wurde zu einem weicheren Lächeln.

„Es war gut, solange es währte. Ich konnte mich an und für sich nicht bescheren. Aber…“ das Lächeln schwand und an seiner Stelle nahm die von ihr schon so gewohnte Rationalität Platz.

„Wir waren auf Dauer nicht kompatibel. Soll vorkommen sowas!“ sie zuckte kurz mit den Schultern, man sah ihr allerdings an, dass es ihr nicht leicht fiel. Sie sah ihn wieder direkt in die Augen.

„Wir sind im guten auseinander, er ist wieder da wo er hingehört, in den Wolken. Und ich bin hier, weil ich es so wollte!" ihre Stimme war dumpf, nachdenklich. Doch ihr Blick war hart wie Stahl.

"Hier unter so vielen Menschen ist man nicht mehr als ein Teil von dem großen Ganzen. Es ist wirklich pradox, so viele Menschen auf einem Haufen - und doch ist und bleibt jeder nur für sich. Man ist und bleibt allein!"

Naja.. zumindest war ich es bis vor kurzem!

sie ließ diese Worte wertfrei im Raum stehen. Sie war ein gebranntes Kind, hatte ihre Lektionen im Leben gelernt. Sie war vieles, aber nicht einfach. Diese Tatsache würde sie niemals verstecken.

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6 Re: CAFE TRIESTE am Mi März 05, 2014 7:51 pm

Cedrik



Wie sehr ihn das ankotzte! Es war ja sowas von klar gewesen, dass sie das mit dem Gott erwähnen musste. Als ob Cedrik dies je hätte vergessen können. Er schloss für einige Sekunden die Augen, hörte ihr jedoch zu. Und trotz all seiner Antipathie für diese Wesen, hörte er es heraus. Sie mochte zwar so tun, als wäre alles in Ordnung und selbst so von ihr gewollt. Aber er hörte heraus, dass es nicht so spurlos an ihr vorbeigegangen war, wie sie gerade tat.

Cedriks Augen öffneten sich, und er blickte sie wieder an. Er legte seinen Kopf etwas schief und spielte unbewusst mit der Zigarettenschachtel, die vor ihm auf dem Tisch lag.

„Nun, manche Sachen sollen einfach nicht sein. Tut mir leid für dich!

Er lächelte sie etwas an.

„Aber um ehrlich zu sein, ich kann es nicht verstehen, wie man sich sein Leben lang, was in deinem Fall ja weitaus mehr Jährchen sind als in meinem, an einen einzigen Menschen binden kann.“

Unwillkürlich schüttelte Cedrik den Kopf.

„Jeden Tag neben der gleichen Person aufzuwachen, verdammt, das wäre absolut nichts für mich.“

Cedrik zog an seiner Zigarette und blies den Rauch durch den Mund aus, während er weiter sprach,

„Ich brauche die Freiheit, das Abenteuer, den Spaß… und ich möchte diesen Spaß mit sovielen Menschen wie möglich teilen…“

Sein Mund verzog sich zu einem breiten Grinsen und er zwinkerte Sethereth leicht zu.

„Wenn du verstehst, was ich meine! Ich könnte mich niemals so in Ketten legen lassen.“

Langsam beugte er sich vor, sein Lächeln weicher, ehrlicher.

„Ich war nur ein einziges Mal fast dazu bereit gewesen…“

Plötzlich hielt Cedrik inne. Darüber würde er bestimmt nicht reden. Nicht hier. Nicht jetzt. Und nicht mit ihr. Er ließ den Blick über die Straße gleiten und lachte dann wieder sein typisches Lächeln.

„Diese Stadt ist perfekt. Perfekt für den Spass. Perfekt für das Vergnügen und die Freiheit. So musst du das sehen! So und nicht anders!“

Zur Bestätigung seiner Worte nickte er leicht mit dem Kopf, den Blick wieder  fest auf ihr Gesicht gerichtet.

„Genieß die Freiheit!“

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7 Re: CAFE TRIESTE am Do März 06, 2014 5:15 pm

Petrova Doppelgänger
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Sethereth


Es tat ihm leid? Das glaubte sie ihm nicht. Sie nahm zwar durchaus an, dass er sie verstand, aber leid tat es ihm sicher nicht. Wieso auch, sie war ja jetzt wieder frei.

Tyler Lockwood schrieb:„Aber um ehrlich zu sein, ich kann es nicht verstehen, wie man sich sein Leben lang, was in deinem Fall ja weitaus mehr Jährchen sind als in meinem, an einen einzigen Menschen binden kann.“ unwillkürlich schüttelte Cedrik den Kopf.

„Jeden Tag neben der gleichen Person aufzuwachen, verdammt, das wäre absolut nichts für mich.“

Sie nickte und lachte leise.

„Denkst du ich? Ich weiss, wir beide kennen uns noch nicht so gut, aber glaub mir, ich kann es mir bis jetzt auch nicht einmal ansatzweise vorstellen. Ich meine… einen Partner zu haben ist sicher schön und gut. Und ich leugne es nicht, dass es auch mir nicht immer gefällt, allein zu sein!“ sie sah ihm direkt ins Gesicht.

„Wer will das schon? In meinen Fall wäre es sogar eine verdammt lange Zeit!“ ihr wurde alleine bei dem Gedanken übel, die Ewigkeit alleine verbringen zu müssen. Wozu lebte man denn eine Ewigkeit, wenn man sie mit niemandem teilen konnte?

Unter diesen Umständen, wenn sie nicht schon vor langer Zeit entschieden hatte, dass es doch wert war, immer wieder aufs neue zu suchen, hätte sie ihrer unheiligen Existent längst ein Ende gesetzt. Von sich aus, ganz freiwillig. Denn wenn sie abtrat, dann mit einem Knall den die Welt zuvor noch nicht gesehen hatte.

Aber sie war noch nicht so weit, der Tod hatte noch keinen Anspruch auf sie. Und wenn es nach ihr ging, würde das auch die nächsten Jahrzehnte, Jahrhunderte… vielleicht sogar Jahrtausende auch so bleiben. Sie hatte noch etwas zu tun in dieser Welt, einer Welt sie sich über die Zeit, in der sie schon existierte, immer wieder gewandelt, sich verändert hatte. Auch wenn sie nach wie vor noch nicht wusste, was.

„Ich glaube nicht, dass eine Beziehung etwas mit in Ketten legen zu tun hat. Wenn man sich bei einem Partner wohl fühlt, macht man die meisten Dinge ja ganz freiwillig!“ sie starrte an ihm vorbei, ihre Züge sagten nichts über ihre Gefühlslage.

Tyler Lockwood schrieb:„Diese Stadt ist perfekt. Perfekt für den Spass. Perfekt für das Vergnügen und die Freiheit. So musst du das sehen! So und nicht anders!“ zur Bestätigung seiner Worte nickte er leicht mit dem Kopf, den Blick wieder  fest auf ihr Gesicht gerichtet.

„Genieß die Freiheit!“

Sie hob lachend ihren Kaffee.

„Darauf trinke ich. Cheerio Miss Sophie!“ er tat es ihr gleich und lachend klirrten beide die Tassen zusammen. Doch dann wurde sie wieder ernst.

„Nein mal ernsthaft, du willst doch nicht dein ganzes Leben lang nur schnelle Ficks haben. Das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt erfüllend. Nicht dass ich schnellen, harten, gnadenlos guten Sex abwerten will, ganz im Gegenteil. Aber naja…“ sie zuckte mit den Schultern.

„mit Gefühl verdoppelt sich das Ganze doch noch. Dann ist der Sex nicht nur gut, dann ist er gigantisch!“ sie musterte ihn eingehend.

„Du willst mir doch nicht weiss machen, dass du das noch nie hattest!“

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8 Re: CAFE TRIESTE am Do März 06, 2014 8:16 pm

Cedrik



Nicht dass ich schnellen, harten, gnadenlos guten Sex abwerten will, ganz im Gegenteil.

Bei diesen Worten verspürte Cedrik ein Ziehen in seiner Lendengegend. Sie das sagen zu hören, ließ ihn kurz die Luft anhalten und ganz eindeutige Bilder vor seinem geistigen Auge erscheinen. Er leckte sich kurz über die Lippen und seine Augen wurden etwas schmäler. Oh ja DAS mit ihr zu tun, müsste der Himmel auf Erden sein. Auf seinem Gesicht erschien ein breites Grinsen.

Was dachte er da gerade? Sein Grinsen verschwand. Sie war kein Mensch. Sie war übernatürlich. Genau das, was er nicht ausstehen konnte. Wie konnte er dann solchen Gedanken haben? Wie konnte er sich ganz genau vorstellen, was er im Bett alles mit ihr machen würde? War er denn komplett verrückt geworden? Cedrik räusperte sich unmerklich und versuchte die Bilder, die noch immer vor seinem geistigen Auge herumtanzten, wegzuwischen.
Langsam lehnte er sich auf seinem Stuhl nach hinten, zog an seiner Zigarette und dämpfte diese schließlich aus.

„Eine Beziehung ist genau DAS! Ketten… gebunden sein… unfrei. Du kannst nicht mehr das tun, was du möchtest. Du musst Rücksicht nehmen. Dich erklären… Rechenschaft ablegen..“

Beinahe hätte sich Cedrik geschüttelt bei dieser Vorstellung. Das war noch nie seins. Und würde es auch niemals sein. Und er war glücklich.

„Ich muss gestehen, ich gebe dir in einer Sache absolut recht!“

Langsam beugte er sich wieder vor und ließ gleichzeitig seinen Mundwinkel wie auch seine Augenbraue nach oben wandern.

„Sex ohne Gefühle ist halb so gut. Sex muss voller Gefühle sein. Leidenschaft, Hingabe, Begehren… Er kann die ganze Nacht dauern. Oder aber auch nicht! Ein schneller Fick kann genauso erfüllend und…“

Er grinste breit.

„äußerst befriedigend sein.  Solange man sich den richtigen Partner für diese Befriedigung aussucht, ist alles in bester Ordnung. Dafür brauche ich wirklich keine Partnerschaft oder Beziehung.“

Cedrik fischte sich eine neue Zigarette aus der Schachtel und hielt sie unangezündet zwischen seinen Fingern. Und wieder tauchten diese Bilder in seinem Kopf auf. Was war bloß nicht in Ordnung mit ihm?? Er konnte sie doch nicht begehren. Nein das war absolut unmöglich. ER hatte mit dieser Sache abgeschlossen, als er das Valley verlassen hatte. Sie hatte ihm deutlich gezeigt, was sie war und er hatte sein kleines Abkommen vom Weg als einen Fehler verbucht, den er bestimmt nie wieder machen würde.
Aber was war es dann? Es war doch erst einige Stunden her, dass er befriedigenden Sex in seinem Hotelzimmer genossen hatte. Also konnte er das hier nicht auf eine/seine unbefriedigte Libido schieben. Hatte das Universum hier seine Finger im Spiel? Dass er gerade sie hier in diese Stadt traf? War das Schicksal? Bullshit! Als würde Cedrik an so etwas glauben. Es war reiner und purer Zufall!

Er strich sich mit der freien Hand über das Kinn, bevor er die Zigaretten zwischen seine Zähne steckte und Sethereth nun wieder breit angrinste.

„Und, gigantischen Sex in letzter Zeit gehabt?“

Er wusste selbst nicht, warum er ihr diese Frage gestellt hatte. Und er konnte sich vorstellen, dass sie möglicherweise nicht sonderlich freundlich darauf reagieren würde. Aber er konnte nicht anders. Er musste sich selbst wieder in die „richtigen“, in seine Bahnen, lenken. Und so sein, wie er war. Ein Arsch. Manchmal.

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9 Re: CAFE TRIESTE am Fr März 07, 2014 9:41 am

Petrova Doppelgänger
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Sethereth


Wenn sie nicht schon gewusst hätte, dass er so war, wie er war, hätte sie jetzt vielleicht eine Grundsatzdiskussion über Gefühle angefangen. Aber das brachte bei ihm nichts. Nein, bei ihm musste sie anders vorgehen. Methodischer, direkter, ohne Hemmungen.

Und nichts wahr ihr in der letzten Zeit soo recht gewesen!
Also grinste sie zurück und wackelte bei seiner letzten Frage mit den Augenbrauen.

„Du willst also wissen, ob ich in letzter Zeit „gigantischen“ Sex gehabt hatte? Nun, unter Umständen hätte ich jetzt sagen sollen, eine Gentlewomen genießt und schweigt. Aber da du es bist, tu ich dir mal den Gefallen!“ sie machte eine Kunstpause.

„Gigantisch Cedrik, trifft es nicht einmal im Ansatz. Es war… ausgesprochen befriedigend!“ ein leises Schnurren schwang in diesen Worten mit, ihre Augen hatten gerade ein so tiefes Blau wie das Meer an stürmischen Tagen. Sie biss sich kurz auf die Unterlippe und lächelte ihn dann wieder an.

„Episch wäre zu viel, ich wähle das Wort unglaublich, der besagte Mann kam auf jeden Fall genau wie ich auf seine Kosten. Mehr brauchst du nicht zu wissen!“ sie nahm einen Schluck Kaffee und dann einen Zug ihrer Zigarette.

So genug von let’s talk about Sex. Sie wurde wieder erst.

“So, du hattest Sex, ich hatte Sex, wir waren beide zufrieden damit, dann wäre das ja jetzt geklärt!“ sie machte eine wegwerfende Handbewegung.

„Kommen wir wieder zum Geschäft. Ich will die Wohnung, du offensichtlich auch. Ich kann mehr zahlen als du, und ich will dieses Zuckerstück. Aber es ist ja mehr als genug Platz, daher mein Vorschlag: Wir kaufen beide die Hälfte. Selbst wenn wir den Preis halbieren ist er noch happig, du hast deine Seite ich meine. Ich werde sowieso oft unterwegs sein, von daher denke ich, dass das eine Lösung ist, mit der ich mich anfreunden könnte. Und wer weiss.. vielleicht hast du ja irgendwann Lust, woanders hinzuziehen. Dann verkauft du mit deinen Teil und gut ist. Natürlich gilt das auch anders herum!“ sie drückte ihre Zigarette aus und schob die inzwischen leere Kaffeetasse etwas von sich weg.

Sie war jetzt ganz im Geschäftsmodus. Jetzt hätte ihr auch jeder Andere gegenüber sitzen können. Ihr Angebot war ein Entgegenkommen, wenn er jetzt nicht kooperierte, Freundschaft, oder was auch immer das war, hin oder her, er würde verlieren.

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10 Re: CAFE TRIESTE am Mo März 10, 2014 9:01 pm

Cedrik



Cedrik grinste über das ganze Gesicht. Sie so von Sex reden zu hören, war einfach fantastisch. Sie sprach aus, was ihr durch den Kopf ging. Und sie schämte sich für keines der Worte. Kein Hauch von Röte überzog ihr Gesicht. Er mochte das. Er mochte Frauen, die wussten, was sie wollten und auch bereit waren, dies offen und ehrlich auszusprechen anstatt sich hinter irgendwelchen Konventionen zu verstecken und so zu tun, als hätten sie keine schmutzigen Gedanken. Sie war definitiv nicht wie die vielen anderen Frauen. Nein, das war sie nicht. So oder so. Und auch wenn sie jetzt behauptete, fantastischen Sex gehabt zu haben, nun, sie hatte noch nie Sex mit ihm gehabt. Das würde sich vielleicht eines Tages ändern, dann würde sie wissen, was gigantischer, ja epischer, Sex bedeutet.

Voller Interesse betrachtete er ihr Gesicht. Als jedoch langsam ihr Lächeln verschwand und sie ernst wurde, ermahnte sich Cedrik selbst, ihr zu zuhören und seine Gedanken nicht soweit abschweifen zu lassen. Er richtete sich etwas auf und beugte sich leicht vor.

„Eine Hälfte ich, eine Hälfte du?“

Nun dieser Vorschlag hatte etwas. Die Wohnung war definitiv zu groß für eine Person. So groß, dass die Beiden sich nicht wirklich über den Weg laufen würde. Aber wollte er das? Wollte er gerade mit IHR gemeinsam eine Immobilie erwerben und sozusagen mit IHR eine WG gründen? Abgesehen davon, dass Cedrik es vorzog, alleine zu wohnen, war sie eine von denen. Er schüttelte unmerklich den Kopf.

„Und du glaubst, das würde gutgehen? Du und ich… unter einem Dach?“

Bei seiner Frage zog er eine Augenbraue hoch und grinste sie dann an. Er würde sich auf dieses Abenteuer einlassen. Und egal wie diese Geschichte ausgehen würde, er würde sich diesen Spass auf gar keinen Fall entgehen lassen. Schließlich liebte und lebte er für das Abenteuer und den Spass.

„Ach Scheiß drauf!“

Er hielt ihr seine rechte Hand hin.

„Der Vertrag wird aber von meinem Anwalt aufgesetzt. Damit das klar ist. Denn wie du weisst,“

Er zwinkerte er ihr zu

„vertraue ich euch nicht!“

Und dass er durchaus in der Lage wäre, die ganze Wohnung an Ort und Stelle in Bar ablösen zu können, musste sie nicht wissen. Sein Blick glitt kurz zu seiner ausgestreckten Hand. Sekunden später sah er sie wieder direkt und fest an, abwartend, ob sie nun einschlagen würde.

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11 Re: CAFE TRIESTE am Di März 11, 2014 7:40 pm

Petrova Doppelgänger
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Sethereth



Er regierte genau so, wie sie es erwartet hatte. Sie hatte sich also nicht in ihm getäuscht. Sehr gut!

Sie brauchte in dieser Hinsicht nicht lange zu überlegen, sie hatte ihre Entscheidung was diese Sache betraf längst gefällt. Sie schlug ein.

„Deal!“ dann lachte sie ihn an. Das hier war total verrückt, so spontan, so… ja menschlich! Und sie genoss es in vollen Zügen. Wann hatte sie das das letzte Mal getan? Etwas einfach so gemacht, ohne groß nachzudenken. Und wenn der Schuss nach hintern los ging? Sie nahm Cedrik beim Wort – scheiss drauf!

Niemals hätte sie es laut zugegeben, aber sie mochte seine Art, sein Wesen und seine Anwesenheit. Er hatte etwas Frisches an sich, das tat ihr gut.

„Ich hab kein Problem, wenn dein Anwalt sich das alles anschaut, meiner wird dasselbe tun. Ach ja mein Freund…“ sie beugte sich etwas vor, Schalk blitze in ihren Augen

„“WIR“ sind nicht alle soo schlimm, wie du vielleicht denkst. Naja.. ich vielleicht schon. Aber das wusstest du von Anfang an. Du weisst wer, was ich bin. Ich werde mich nicht jetzt nicht einfach wie durch ein Wunder in eine Sterbliche verwandeln!“ nach wie vor lachten ihn ihre Augen an.

Das willst du doch gar nicht. Du magst genau DAS, was du vor dir hast. Du Heuchler. Aber keine Sorge, ich habe vor, dich vom Gegenteil zu überzeugen. Danach… wirst du nie wieder etwas „ANDERES“ wollen, das schwöre ich dir!“

„Und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass du „UNS“ alle nicht magst. Alle über einen Kam  zu scheren ist nicht fair!“ und dabei beließ sie es. Sie zündete sich nur eine Zigarette an, reichte diese dann ohne ein weiteres Wort an Cedrik weiter und wartete bis dieser sie genommen hatte.

Naja, zumindest schien er schon mal nicht zu denken, dass die giftig war. So weit so gut. Ihre Mundwinkel zuckten kurz, während sie sich selbst eine Zigarette anzündete.

„Na dann… sollte ich dich ab jetzt wohl Mitbewohner nennen!“

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12 Re: CAFE TRIESTE am Fr März 14, 2014 8:25 am

Cedrik




Cedrik nahm die Zigarette entgegen. Ohne Nachzudenken steckte er diese zwischen seine Lippen und zog kräftig daran. Er war gerade einen Deal mit einem übernatürlichen Wesen eingegangen. Mit IHR! Komischerweise verspürte er aber kein Gefühl des Widerwillens in sich aufsteigen. Nein, so etwas wie Vorfreude breitete sich in ihm aus. Und noch dazu hatte er sich freiwillig dazu entschlossen. Er war nicht gezwungen gewesen, sich auf dieses Spiel einzulassen. Es war gar nicht notwendig gewesen. So sehr ihm die Wohnung auch gefiel, er war sich sicher, dass er etwas Anderes, adäquates, gefunden hätte. San Francisko war groß und voller Immobilien, die zum Kauf bereit standen. Also warum war er drauf eingegangen und hatte sich dazu bereit erklärt? Natürlich, er war kein Typ, der den Schwanz einzog. Nein. Das war er ganz bestimmt nicht. Er war immer dazu bereit, so weit wie möglich zu gehen, um das zu bekommen, was er wollte. Aber war er denn jetzt komplett verrückt, sich auf diese Sache einzulassen?

Langsam entwich der inhalierte Rauch durch seine Nase.

Nein, er war nicht verrückt. Auch wenn er es sich im Moment nicht wirklich erklären konnte, was genau seine Motivation hierbei war. Vielleicht wusste er es doch. Tief drinnen in seinem Inneren. Aber zugeben würde er es nie! Nicht mal vor sich selbst. Niemals!

„Tja meine liebe Sethereth, das Leben ist nur selten fair!“

Sein Gesicht wurde ernst und nachdenklich.

„Das weißt du selbst am Besten!“

Er hatte es nicht vergessen. Kein einziges Wort. Nichts von dem, was sie ihm damals im Wald erzählt hatte, was ihr widerfahren ist, warum sie das geworden war, was sie jetzt war.

Nein, ich weiß noch jedes einzelne Wort. Und ich wollte dir damals zeigen, dass du nicht immer nur die Starke sein musst… dass du dich auch mal fallen lassen kannst… ich wollte dir zeigen, dass du dich bei mir fallen lassen kannst… dass ich es verstehe, warum du so hart bist… doch du wolltest meine Schulter zum Anlehnen nicht… ich wäre bereit gewesen, dieses Manko, dass du zu denen gehörst, zu vergessen… es nicht zu sehen… weil ich verstand, dass du nichts dafür kannst, dass du so bist wie du bist… aber du wolltest nicht… hast mich vermutlich belächelt für meine menschliche Dummheit… für mein menschliches Mitgefühl… und es hatte mich selbst überrascht, dass ich so empfand… dass ich dieses Bedürfnis hatte…anscheinend bin ich nicht immer der Arsch, für den mich alle halten…  aber du hast es mir schnell wieder ausgetrieben… mich daran erinnert, warum ich meine Prinzipien und Regeln habe… nun vermutlich sollte ich dir dafür dankbar sein…

Cedrik zog kräftig an seiner Zigarette und ließ die Rauch in kleinen Kringeln gen Himmel steigen.

„Und ganz ehrlich, ich habe noch nie einen von euch getroffen, den ich, wie du es so schön gesagt hast, gemocht habe…“

Nun breitete sich wieder ein leichtes Grinsen um seine Lippen aus und er beugte sich weit vor, so dass sein Gesicht nur wenige Zentimeter vor ihrem war.

„Aber…“

Er machte eine kurze Pause, ließ seine Augen für einen Bruchteil der Sekunde schmäler werden und sprach dann weiter,

„du könntest die erste Ausnahme werden!“

Dann ließ er sich wieder nach hinten in seinen Sessel sinken, ohne jedoch den Blick von ihr zu wenden.

„Mitbewohnerin.“

Seine Zungenspitze blitzte kurz zwischen seinen Lippen, bevor er den nächsten kräftigen Zug von seiner Zigarette nahm.

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13 Re: CAFE TRIESTE am Fr März 14, 2014 12:37 pm

Petrova Doppelgänger
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Sethereth



Er hatte den Federhandschuh aufgenommen! Natürlich hatte er das, sie hatte nichts anderes von ihm erwartet.

Und er behauptete sich, gegen sie, gegen alle, aber vorallem gegen sich selbst. Dieser Mann war stolz, und das mind. genau so sehr wie sie selbst. Das gefiel ihr! Und als er ihr dann so nah kam, dass sie ihn ohne Probleme hätte einfach küssen oder wahlweise auch beissen hätte können, musste sie sich sehr beherrschen.

Ein Filmausschnitt flimmerte in dem Moment durch ihren Geist.

„Das ist MEIN Tanzbereich, und das ist deiner. DU kommst nicht in meinen und ich nicht in deinen, alles klar?“

Dieser Mann spielte mit dem Feuer, und er wusste das auch ganz genau! Nur… war sich besagtes Feuer noch unschlüssig ob es ihn fressen-, oder lieber zuerst noch eine Runde mit ihm spielen wollte.

Sie wich keinen Zentimeter, hielt seinem Blick problemlos Stand. Das hier war kein Dominanzgetue, hier wurden neue Grenzen abgesteckt. Er war gerade am Zug, aber das Blatt würde sich schon sehr bald wieder zu Ihren Gunsten wenden.

Tyler Lockwood schrieb: „Tja meine liebe Sethereth, das Leben ist nur selten fair!“ sein Gesicht wurde ernst und nachdenklich.

„Das weißt du selbst am Besten!“

Er war wieder aus ihrem Tanzbereich verschwunden. Wenn die ganze Situation gerade nicht so ernst gewesen wäre, hätte sie vielleicht über ihre seltsamen Gedankengänge schmunzeln können.

Aber so? NICHT! Stattdessen nickte sie nur zustimmend mit dem Kopf. Ja, wusste sie. Und jetzt fiel ihr in dieser Sekunde wieder das Gespräch im Wald ein. Wo sie sich ihm - ganz wider ihrer Natur und ihren Gefühlen - anvertraut hatte. Wo sie darüber gesprochen hatte, wie sie geworden war, was sie immer hatte werden sollen. Wie hart das Schicksal damals zugeschlagen hatte, wie sehr sie aus der Spur geraten war.

Und sie erinnerte sich wieder daran, dass er damals wie heute einfach nur zugehört hatte. Und genau wie damals hatte sie dieses seltsame Gefühl, dass er verstand. Auch wenn er es als ein Mensch niemals wirklich verstehen würde. Das konnte er gar nicht. Trotzdem…

„Ich habe meine Lektionen gelernt!“ ihre Stimme war leise.

„ich fürchte, wenn man unsterblich ist…“ und sie war sich inzwischen ziemlich sicher, dass sie es war

„dann fordern einen Lektionen des Lebens auf eine welterschütternde Weise. Denn… man hat zwar die Ewigkeit Zeit dazu zu lernen, aber Alter schützt vor Torheit nicht!“ für eine Sekunde lächelte sie, doch es erreichte ihre Augen nicht.

Tyler Lockwood schrieb: „Und ganz ehrlich, ich habe noch nie einen von euch getroffen, den ich, wie du es so schön gesagt hast, gemocht habe…“

Bei diesen Worten lächelte sie erneut, wie wahr. Daraus hatte er noch nie einen Hehl gemacht, dass ihn die Anwesenheit von „anderen Wesenheiten“ störte. Und wenn sie ehrlich war - bisher war es ihr sehr egal gewesen, was er von Leuten ihrer Art dachte oder nicht. Bis jetzt zumindest.

Nun… störte es sie doch.! Und sie wusste noch nicht einmal genau warum.

Vielleicht weil es ihr auf die Nerven ging, dass er alle Wesen über einen Kamm scherte, als böse, schlecht und abartig abstempelte und alle samt in eine Schublade gestopft hatte.

Vielleicht… !!!

„Ich weiss nicht warum du denkst, dass wie alle gleich sind, aber das sind wir nicht. Wir sind lediglich anders als die Menschen, das ist schon alles!“

Was gab es dazu noch zu sagen, er war ein Mensch, sie war keiner. Das war eine Tatsache, egal wie man das Blatt auch drehte oder wendete. Doch seine nächsten Worte überraschten sie.

Tyler Lockwood schrieb:„du könntest die erste Ausnahme werden!“ dann ließ er sich wieder nach hinten in seinen Sessel sinken, ohne jedoch den Blick von ihr zu wenden.

„Mitbewohnerin.“

Sie setze sich kerzengerade hin. Hatte sie sich da gerade verhört.

„Was hast du gesagt?“ sie spiegelte sein Verhalten von vorher perfekt, beugte sich mit dem Oberkörper über den Tisch und kam ihm sehr nahe. Ihre Augen schienen ihn zu durchleuchten.

„Habe ich gerade verstanden, dass sichb der werte Herr sich geruht dazu herabgelassen, um sich unters Fußvolk zu mischen. Oder im Klartext, dass du bei mir, obwohl du weisst was ich bin, eine Ausnahme machst?“ dieses Mal versuchte sie das breite Grinsen, dass ihre Mundwinkel zu sprengen drohte, gar nicht erst zu unterdrücken.

Ach was… der Mann war doch tatsächlich einsichtig. Es gab also doch noch Wunder!

Sie entließ ihn nicht aus ihrem Blick.

„Wie komm ich zu der Ehre? Allerdings fühle ich mich geneigt dir mitzuteilen, dass ich mich durchaus geschmeichelt fühle! Oh du mein zukünftiger, wenn auch durch und durch seltsamer Mitbewohner!" sie lachte. Es war ein lautea, durch und durch befreites Lachen.

"So wie ich das hier sehe, wird es mit dir auf jeden Fall ganz sicher nicht langweilig werden!“

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14 Re: CAFE TRIESTE am Mi März 19, 2014 7:45 am

Cedrik



Sethereth schrieb:„Ich weiss nicht warum du denkst, dass wie alle gleich sind, aber das sind wir nicht. Wir sind lediglich anders als die Menschen, das ist schon alles!“

Cedrik hob bei diesem Satz lediglich seine Augenbraue. Ja sie waren definitiv anders als die Menschen. Sie waren arrogant, eingebildet, überheblich. Und zeigten dies bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Keine Möglichkeit ließen sie unausgenützt, um ihre Macht zu demonstrieren. In diesem Punkt waren sie alle gleich, da konnte sie behaupten, was sie wollte. Er würde sich niemals vom Gegenteil überzeugen lassen.

„Lediglich anders, ja?“

Wiederholte er mit einem leicht spöttischen Unterton. Sie waren mehr als DAS. Aber er würde hier und jetzt keine Grundsatzdiskussion beginnen. Dazu hatte er im Moment keine Lust. Außerdem gefiel ihm ihr Zusammentreffen. Warum auch immer. Aber er genoss ihre Anwesenheit. Es machte ihm Spass, mit ihr zu sprechen… den beginnenden, lauen Abend zu genießen.

Cedrik rieb sich über die Stirn, so als wollte er dieses wohlige Gefühl wegwischen. Irgendetwas stimmte ganz und gar nicht mit ihm.

Als sie sich zum ihm beugte und anfing zu lachen, bewegte sich Cedrik keinen Millimeter. Er blieb lässig in seinem Sessel gelehnt. Doch sein Blick studierte ihr Gesicht ganz genau. Und er musste feststellen, dass sie SO noch viel schöner war. Dass es ihr stand zu lachen. Ihre Augen, die von dichten, langen Wimpern umrahmt waren, funkelten und leuchteten. Ihr Mund, mit diesen perfekten Lippen… Cedrik leckte sich unbewusst über seine Unterlippe.

Verdammt!

Nun beugte er sich doch etwas vor, ohne sie aus seinem Blick zu entlassen. Sein Mundwinkel wanderte leicht nach oben, während er seinen Kopf etwas schief legte. Wortlos starrte er sie für einige Sekunden durchdringlich an, bevor er kurz mit der Zunge schnalzte.

„Wie du zu der Ehre kommts?“

Sein Kopf ruckte noch etwas mehr vor.

„Warum bist du so überrascht? Für wen sollte ich diese Ausnahme denn sonst machen? Wenn  nicht für dich, hmm? Oder…“

Cedrik grinste leicht.

„findest du nicht, dass du es Wert bist, dass ich meine eigenen Regeln verändere und sie den Umständen anpasse?“

Er machte eine kurze Pause.

"Und langweilig wird es mit mir nie! Meine liebe Sethereth…"

Noch immer starrte er sie an. Er konnte einfach nicht anders. Was auch immer ihn dazu trieb, sich so zu verhalten, all das zu denken und zu sagen…er konnte sich nicht wehren. Auch wenn er es wollte. Diese Frau, dieses Wesen, das ihm gegenüber saß, war einfach zu sexy, zu schön… und sie war so anders, als all die Frauen, die er bis dato kennen gelernt hatte. Sie wusste, was sie wollte. Scheute nicht davor zurück, es zu fordern und/oder es sich zu nehmen. Und das gefiel ihm. Es gefiel ihm, mehr als es sollte, mehr als gut für ihn sein würde. DAS wusste er jetzt schon.

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15 Re: CAFE TRIESTE am Mi März 19, 2014 9:22 am

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Sethereth


Er stellte ihr eine Falle, und sie wusste das. Sie hatte es sofort gemerkt. Gewiefter Fuchs! Doch sie nahm es ihm nicht übel, schließlich schmeichelten seine Worte ihr zu sehr.

Ob sie es wert war? HALLO? Aber klar! Ob sie das wollte? Aber sicher! Ob sie das vor ihm zugeben würde? Nicht!  

Aber sie war von ihm, von seinen Worten und Reaktion zu sehr angetan, um alles mit irgendeinem flapsigen Spruch abzutun.

Er hatte gemeint, was er gesagt hatte. Und sie wusste ein Entgegenkommen zu schätzen, wenn sie eines registrierte. Also neigte sie kurz den Kopf und lächelte ihn dann wieder an, es war ein warmes lächeln, voller Zuneigung.

Sie hatte seine Art und wie er war schon immer gemocht, doch mit diesen „Geständnis“ hatte er sich einen Schleimpunkt erspielt.

Mach weiter so mein Freund… du bist auf einem guten Weg!

Er änderte also seine Regeln wegen ihr, gerade wegen ihr. Na gut, dann würde sie gleiches mit gleichen vergelten. Was er konnte, konnte sie auch!

„Ich neige nicht dazu mich selbst zu analysieren, aber wenn du der Meinung bist, dass ich es wert bin, dann scheint es so zu sein!“ ihre Zähne blitzen kurz auf

„Ist wohlwollend zur Kenntnis genommen! Und was das Regeländern angeht, alleine dass ich mir, anscheinend genau wie du, überhaupt vorstellen kann, dich als Mitbewohner einzubeziehen, spricht für sich!“ sie wackelte mit den Augenbrauen.

„So wie ich dich kennengelernt habe und wie du mich siehst ist es fast schon ein Wunder, aber auf jeden Fall ein Wagnis. Allerdings eins, auf das ich mich nur all zu gerne einlasse. Denn.. Cedrik ich kann deine letzten Worte nur zurückgeben. Mit MIR ist überhaupt nichts langweilig, ganz im Gegenteil. Ich hab mir sagen lassen, dass Langeweile ab und an durchaus dazu führen soll, dass man zur Ruhe kommt. Und ich bezweifle sehr, dass ich das überhaupt kann. Ruhe ist nichts für mich!“ das war die reine, ungeschminkte Wahrheit!

Apropos Wahrheit, in Wahrheit gefiel ihr genau so ein 3-Tage-Bart viel besser, als ein perfekt glatt rasierter Mann, wie Dan es immer gewesen war. Klar Bartstoppeln rieben, vorallem wenn sie sich an Stellen befanden, wo die Hau besonders empfindlich war. Aber es war auch stimulierend.

Sie zog sich sofort selbst zur Raison. Woher bitteschön war denn gerade dieser Gedanke gekommen? Ganz sicher würde Cedrik in nächster Zeit auf GAR KEINEN Fall Stellen an ihr zu nahe kommen, die empfindlicher waren als ihre Faust. Mit 3-Tage-Bart oder ohne!

Allerdings… musste sie doch zugeben, dass ihr diese Vorstellung absolut nicht zuwider war, wie sie bisher immer gedacht hatte. Er hatte war Sicherheit sehr geschickt mit seinen Lippen, Zunge und Zähnen, davon war sie überzeugt.

Schluss jetzt! Was ging hier denn ab?!

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16 Re: CAFE TRIESTE am Mi März 19, 2014 10:39 am

Cedrik



Cedrik konnte einfach nicht anders. Er lachte laut und herzlich auf.

„Oja, ein Wagnis!“

Es war mehr als DAS! Es war eine vorprogrammierte Katastrophe. Zusammen mit einem übernatürlichen Wesen eine Wohnung zu kaufen, sich die Räumlichkeiten zu teilen, miteinander zu wohnen… Das Wort Wagnis war viel zu milde dafür. Gab es eigentlich eine Steigerung für dieses Wort?

Cedrik richtete sich etwas auf und fischte nach einer Zigarette. Er steckte diese zwischen die Lippen, zündete sie an. Dabei stützte er beide Ellenbogen auf dem Tisch ab, so dass seine Hände unter seinem Kinn waren und blies der Rauch dann durch die Nase aus.

„Ganz ehrlich, wenn mir gestern jemand erzähl hätte, dass wir zwei…“

Er machte eine kurze Handbewegung in ihre Richtung und schüttelte den Kopf.

„Verrückt… aber wer nicht wag, der nicht gewinnt …“

Und was genau wollte er gewinnen? Oder wollte er sich selbst nur etwas beweisen? Oder ihr? Und warum wusste er das nicht? Bisher hatte er niemals Schwierigkeiten gehabt, genau zu wissen, was er wollte und was nicht. Und er hatte immer einen klaren und eindeutigen Weg vor Augen gehabt, um das zu bekommen, was er wollte. Verdammt… das hier war gar nicht gut. Absolut nicht gut. Wie schon erwähnt… eine Katastrophe.

„2 Whiskey!“ rief Cedrik dem vorbeigehenden Kellner zu.

Whiskey war jetzt genau das Richtige. ER brauchte einen Drink. Und zwar dringend.

„Langeweile ist furchtbar. Tödlich. Und zu Ruhe kommen… dafür hast du Zeit genug, wenn du die Radieschen von unten betrachtest…“

Cedrik verzog seinen Mund zu einem breiten Grinsen.

„Naja, in deinem Fall dann wohl eher nicht…“

Er reichte ihr eins der Whiskey-Gläser, die der Kellner soeben an ihrem Tisch abgestellt hatte. Das andere nahm Cedrik selbst in die Hand und hob es hoch.

„Also meine liebe Sethereth… auf unsere Wohngemeinschaft!"

Das Grinsen umspielte noch immer seinen Mund, bevor einen großen Schluck seiner Lieblingsflüssigkeit zu sich nahm. Als er das wohlbekannte und wohltuende Brennen in seiner Kehle spürte, schloss er für einige Sekunden genüsslich die Augen. Dies tat gut. Dann öffnete er die Augen wieder und blickte sie an. Es war so, als wollte er keine Sekunde von ihr verpassen. Als könnte er sich nicht satt sehen... an ihr.

"Erzähl mir davon... wie du dir deine Langeweile vertreibst..."

Ja er wollte es hören und sehen. Wollte sehen, wie sich ihre Lippen zu einem Lachen verzogen, wie ihre Zunge dabei aufblitzte. Wie ihre Augen leuchteten...

KATASTROPHE!!!

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17 Re: CAFE TRIESTE am Mi März 19, 2014 1:39 pm

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Sethereth


Tyler Lockwood schrieb:"Erzähl mir davon... wie du dir deine Langeweile vertreibst..."

Seine Neugierde war beinahe schon greifbar. Und selten hatte sie lieber über ihr Leben berichtet, als jetzt. Er war ein so angenehmer Gesprächspartner. Er war witzig, ohne aufgeblasen zu wirken, er war freundlich aber es wirkte aber nicht aufgesetzt, er war intelligent, aber ohne sich deswegen gleich wie ein Professor zu benehmen. Kurz um, sie mochte ihn. Ihn und seine ganze Art. Und sie war sich nach wie vor noch nicht so darüber im Klaren, ob ihr das nun recht war oder nicht!

„Also lieber Cedrik, diese Frage kann ich so aus dem Stehgreif nicht beantworten. Wie ich mich von der Langeweile abhalte… nun ich bin viel unterwegs. Mir gehören einige Immobilien hier in der Stadt, unter anderem ein Restaurant, ein Lebensmittelgeschäft und Anteile an einem Buchladen. Und da muss ich natürlich auch nach dem rechten sehen!“ sie nahm sich ebenfalls eine Zigarette.

„Zudem bin ich seit neusten wieder heftig in eine Sportart verliebt. Meine neue Leidenschaft heißt Sportklettern!“ mit leuchtenden Augen sah sie ihn an, Augen wir Quecksilber glitzerten. Man sah ihr an, wie sehr sie in diese Sportart vernarrt zu sein schien.

„Momentan ist kein Felsen, kein Hang, keine Wand sicher vor mir. Es ist total anstrengend, man muss ständig seine Grenzen ausloten, wissen was möglich ist und was nicht und nach jedem Gang verschieben sie sich wieder etwas mehr, aber es macht Spaß. Und es tut gut!“ sie dachte an die alte Hauswand aus roten Ziegelsteinen, die sie vor kurzem entdeckt hatte.

Sie hatte es ihr angetan, immer wieder war sie dort hin gegangen und an der Wand Richtung Himmel gestiegen. Wenn sie oben angekommen war, war das Gefühl unbeschreiblich. Sie war frei! Sie war ganz allein inmitten von tausenden von Menschen und doch frei. Dann streckte die die Hände aus und genoss das Gefühl kostete die Freiheit aus.

Sie blinzelte kurz und kehrte in die Wirklichkeit und Cedriks blauen Augen zurück.

„Naja, zudem ist einer meiner Hobbys der Schwertkampf. Ich lehre aktiv in 2 Schulen und .. ja!“ das Ende was etwas abrupt, aber naja, was solls. Sie nahm einen Zug ihrer Zigarette und dann einen Schluck des Whiskeys, ehe sie ihn nun ihrerseits interessiert musterte.

„Und du? Was treibst du so den lieben langen Tag?“

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18 Re: CAFE TRIESTE am Mi März 19, 2014 9:32 pm

Cedrik



Er hörte ihr mit einem leichten Grinsen zu. Wie sie davon erzählte, er konnte ihre Begeisterung beinahe greifen. Sie erzählte so voller Leidenschaft, so voller Freude, dass sogar ihre Augen die Farbe änderten. Und da überhörte er es gerne, dass sie ihren Besitz von Immobilien erwähnte. Er ließ sich nicht dadurch beirren oder seine Gedanken abschweifen, dass es ja mal wieder klar war, dass sie ihm so etwas an die Nase binden musste. Nein! Seine Gedanken schweiften zwar ab, aber in eine ganz andere Richtung.

Cedrik sah sie noch immer gebannt an, als ihre Lippen aufgehört hatten sich zu bewegen. Es dauerte einige Sekunden, bis er aus seinen Tagträumen erwachte und sich ihre letzten Worte ins Gedächtnis rief.
 
„Was ich so treibe?“

Ein sehr breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht. Er lehnte sich in seinem Sessel zurück und legte ein Bein über das andere.

„Nun, ich treibe ES sehr gerne. Aber das wusstest du schon vermutlich…“

Er zwinkerte ihr zu.

„Und sonst… Sport hat durchaus seine Reize. Ist wichtig… wenn man körperlich fit ist, ist auch die Ausdauer besser. Und diese hilft…“

Seine Finger griffen nach dem Whiskey-Glas, und er nahm einen weiteren tiefen Schluck. Dann setzte er das Glas wieder ab und leckte sich über die nassen Lippen.

„Aber wenn du wissen willst, ob ich irgendwelche Hobbies habe… also Nein. Ich mag viele verschiedene Sachen… probiere gerne Neues aus. Und wenn es mir gefällt, da bleibe ich dabei, so lange es mir gefällt. Und wenn nicht… dann nicht! Hauptsache ist aber…“

Er fuhr sich mit den Fingern über das Kinn,

„es muss Spaß machen!“

Cedrik griff erneut nach seinem Glas und leerte es jetzt mit einem einzigen Schluck.

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19 Re: CAFE TRIESTE am Do März 20, 2014 2:08 pm

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Sethereth


Das war mal wieder so klar! Es wunderte sie überhaupt nicht, dass er ihr auswich um wieder auf der Schiene zu fahren, die er kannte, die er gewöhnt war – wo er safe war, wo er genau wusste wie er wirkte.

Aber auch wenn es sie nicht wunderte, störte es sie doch. Immer die gleiche Leier, hatte er denn nicht auch mal eine andere Platte drauf? Ich will Spaß, bla bla. Alles nur locker, Fun ohne Ende, alles ohne Verpflichtungen ohne Kompromisse! Ja ne is klar!

Sie schüttelte kurz den Kopf. Eigentlich hatte sie alles möglich vor gehabt mit ihm hier, mit ihm zu reden, Dinge zu klären, vielleicht etwas von der Vergangenheit an die Oberfläche zu lassen – alles, aber sie hatte ihn eigentlich nicht analysieren wollen. Doch genau das tat sie jetzt. Und ihre Analyse fiel nicht gerade zu seinen Gunsten aus.

Wenn sie eine harte Schale hatte, weil sie schon so verdammt viel Scheiße in ihrem Leben mitgemacht hatte, und ihr Leben dauerte schon das Vielfache seines Lebens an, dann hatte sie berechtige Gründe dazu. Aber er stand ihr in der Hinsicht  wirklich in NICHTS nach und sie begann sich zu fragen, WAS um Himmelswillen diesem Mann in seinem Leben nur passiert war, weswegen er so eine Mauer um sein Herz gezogen hatte. Was hatte das Leben nur schon mit ihm angestellt, dass er so vehement darauf bestand es so einfach wie möglich zu haben?

Sie tat es ihm jetzt gleich und exte ihren Whiskey. Das angenehme Brennen in ihrem Hals setzte sich als wärmendes Gefühl in ihrem Magen fort, doch jetzt konnte sie es nicht genießen. Denn… eins, und das war klar, war jetzt ein Fakt.

Sie hatte jetzt einen Mitbewohner am Hals, einen Mann den sie zwar durch und durch interessant fand, der sie reizte und immer wieder auf die verschiedensten Arten forderte, und dessen Attraktivität sie wie magisch anzog - alles schön und gut. Aber er war auch ein Mann, der ganz offensichtlich nicht in der Lage war, sich zu öffnen. Der sich emotionstechnisch auf dem Stand eines Teenagers befand, der Spaß über Gefühl setzte und der es nicht für nötig befand, einen Blick hinter die Kulissen zu riskieren.

So schade drum… einfach nur schade, du hast doch so gute Ansätze!

Sein Gerede darüber, was er gerne „trieb“ was er für Hobbies hatte, oder eben gerade nicht und Hauptsache es machte Spaß, kaufte sie ihm auf jeden Fall keine Sekunde lang ab. Das war nur reiner Selbstschutz nicht weiter. Was wiederum hiess, dass er bei ihr auf der Hut war. Wunderte sie jetzt natürlich nicht sonderlich, schließlich wusste der Mann ihr gegenüber ganz genau wer aber vorallem was sie war.

Aber das war nicht der Grund, sie spürte ganz genau, dass es nicht so war. Ja, sie wurde für ihn gefährlich, aber nicht weil er Furcht vor der Walküre hatte, sondern vor der Frau. Ihr war nicht entgangen, dass er sie mit den Augen mehrfach ausgezogen hatte. Für gewöhnlich hätte sie es, wie sie es sonst immer tat, komplett ignoriert. Das war sie gewöhnt, sie sah nun mal aus, wie sie aussah, daran konnte sie nichts ändern.

Aber das war nur am Anfang so extrem gewesen, später hatte er auch ein paar Mal länger als nötig ihre Lippen angestarrt. Okay, zugegeben, sie seine auch. Seine reizten sie aber auch dazu, sie zwischen die Zähne zu nehmen, leicht daran herum zu knabbern und dann hemmungslos zu lutschen, bis sie rot und geschwollen waren.  Und er sollte dasselbe mit ihren tun!

Erneut schüttelte sie sich. Immer wieder diese Aufwallungen, die ihr gerade jetzt mehr als nur unwillkommen waren. Was sollte das? Sie war weder sexuell frustriert, noch unbefriedigt. Beides nicht! An Liebhabern hatte es ihr noch nie gemangelt! Es hatte auch nie an diesen Männern gelegen, sondern immer an ihr. Sie tat sich schwer, sich fallen zu lassen. Sie brauchte lange, bis sie vertraute, selbst wenn es um nur um so etwas Profanes wie Sex für eine Nacht ging.

„Also schön Cedrik!“ ihre Stimme klang reserviert, das wusste sie. Aber die gute Stimmung war nach seinen letzten Worten in den Keller gerutscht.

„Dann wäre das Thema ja jetzt geklärt!“ sie winkte den Kellner zu sich und bezahlte dann für beide. Selbst war die Frau, dass musste der Prachtkerl neben ihr eben einfach akzeptieren, ob er wollte oder nicht! Dann stand sie auf.

„Ich würde sagen wir beenden diesen Tag für heute. Ich werde mit meinen Anwälten sprechen und meiner Maklerin Bescheid sagen. Ich möchte, dass die Sache mit dem Wohnungskauf so schnell wie möglich über die Bühne geht, ich habe vor so bald es geht dort einzuziehen!“ sie griff nach ihrer Tasche.

„Wir beide sehen uns ja dann eh sehr bald wieder!“

Ja, in der Tat. Und das nächste Mal werde ich dir nicht gestatten, dich wieder hinter deine schützen Schilde zu verkriechen und den Macho raushängen zu lassen! Du faszinierst mich zu sehr! Und ich will wissen was wirklich hinter dem ganzen Getue steht, was du so sorgfältig zu verstecken versuchst, welche Stärken und welche Schwächen du hast. Kurz - einfach wie der Mann wirklich ist, was er tatsächlich mag und was nicht. Ich war heute ehrlich, das nächste Mal wirst du es sein!

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20 Re: CAFE TRIESTE am Fr März 21, 2014 9:59 am

Cedrik



Was ging denn hier ab? Cedrik runzelte die Stirn. Hatte er irgendetwas verpasst? Was war passiert? Er hatte keinen bloßen Schimmer, warum sie plötzlich aufstand und sich verabschieden wollte. Cedrik stand auf und sah sie noch immer mit gerunzelter Stirn an.

„Hey… hey… was …“

Er griff in seine Jackeninnentasche, holte einen Geldschein heraus. Dann griff er nach ihrem Arm, um ihr diesen in die Hand zu drücken. DAS ging ja wohl gar nicht, dass sie hier die Rechnung für die Beiden bezahlte. Cedrik legte vielleicht nicht auf viele Umgangsformen wert, aber das hier ging gar nicht. Da war er ganz die alte Schule. Er war der Mann, er zahlte. Punkt und aus.

Er nahm seine Finger nicht sofort weg von ihrem Oberarm. Er wollte nicht, dass sie ging. Er wollte weiterhin hier mit ihr sitzen und reden. Verdammt, seit wann redete er gerne? Was war los mit ihm? Er wusste die Antwort nicht. Aber jetzt und hier war es ihm auch egal. Er wollte einfach nicht, dass sie ging. Warum auch immer. Über die Gründe könnte er sich noch später Gedanken machen.

„Wo willst du hin?“

Er starrte auf sie herunter, da er sie um mehr als eine Kopflänge überragte. Seine Stirn nachwievor gerunzelt. Die Verwirrung war ihm mehr als deutlich anzusehen. Er hatte ihr doch lediglich ihre Frage beantwortet. Ehrlich. So weit er eben konnte. Also was war passiert, dass sie es plötzlich so eilige hatte, von hier, von ihm, wegzukommen. Warum benahm sie sich wie eine Furie… ähm… Walküre?

Er ließ ihren Arm los.

Vielleicht war das eben so. Sie war kein Mensch. Da konnte er schließlich nicht davon ausgehen, dass sie sich wie einer benahm. Er schnaubte durch und nahm wieder auf seinem Sessel Platz. ER würde sie bestimmt nicht darum bitten, noch hier zu bleiben. Definitiv nicht! Wer nicht wollte, der hatte schon.

Genau so ist es… wenn du nicht hier bleiben willst… bitte dann geh doch einfach. .. Ich werde dich nicht bitten… habe ich noch nie… und werde ich auch nie…


Er hatte wirklich für die Zeit, die sie hier zusammensaßen, beinahe vergessen, dass sie übernatürlich war. Es hatte wirklich Spass gemacht, mit ihr! Naja…

„Schade, dass du schon gehen musst…“ murmelte er in seinen nicht vorhandenen Bart, während er sich eine neue Zigarette anzündete.

Als ihm bewusst wurde, dass sie diese Worte eventuell gehört haben konnte, versteifte er sich etwas und sprach dann mit fester Stimme weiter.

„Ich werde ebenfalls meinen Anwalt beauftragen. Er wird dir eine Kopie zu Gegenunterschrift zu kommen lassen!“

Cedrik blies den Rauch aus.

„Wir sehen uns spätestens zur Schlüsselübergabe.“

Ich sollte es absagen. Mit dir eine Immobilie zu kaufen… ist das nicht die aller schlechteste Idee, die ich je hatte…??? Und doch will ich es! Warum?? Was hast du, dass mich so magisch anzieht, dass ich mich sogar auf diese Katastrophe einlassen… und das ganz freiwillig? Verdammt… Und was soll diese beschissene Vorfreude, die ich da spüre… ??

"Ich..."

Seine Zunge leckte kurz über seine Lippen.

"Bis bald..."

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21 Re: CAFE TRIESTE am Fr März 21, 2014 10:48 am

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Sethereth



Sie war verblüfft, verwundert, irritiert und erheitert. Und alles gleichzeitig!

Also seine Worte passten nicht zu seinen Taten, seine Reaktion passte wiederum nicht zu seinen Worten. Unschlüssig geworden stand sie vor ihm. Was wollte der Mann eigentlich?

Einerseits wollte er ja ganz offensichtlich nicht, dass sie ging, hielt sie am Arm fest, setzte sich dann aber wieder hin um sie im Gegenzug widerspruchslos gehen zu lassen?

Häh???

Nun, zumindest beruhigte es sie, dass er mindestens genau so verwirrt zu sein schien, wie sie sich fühlte.

Also schön, eine Chance hatte er noch! Sie machte wieder einen Schritt auf den Tisch zu und nickte Richtung Geldschein.

„Ich hab DICH schon eingeladen Cedrik, steck die Kohle also einfach wieder ein. Wenn eine Frau einen Mann einladen möchte, dann kann sie das tun. Der Mann hat das dann, wenn er weiss was gut für ihn ist, einfach zu akzeptieren. Gleichberechtigung und so, du verstehst!“ sie kam noch einen Schritt näher.

„Und wenn besagter Mann nicht will, dass die Frau geht, was die Frau eigentlich auch noch gar nicht vorhatte, dann sollte besagter Mann…“ jetzt stand sie direkt vor seinem Stuhl und beugte sich zu ihm herunter

„das Arschloch im Keller lassen, wo es jetzt zumindest, hingehört!“ sie verharrte in dieser Position, schaute ihm direkt in die Augen, schüttelte dann den Kopf und lachte trocken auf.

„Das dumme an der ganzen Sache ist, dass ich mir fast sicher bin, dass dir ganz offensichtlich gar nicht klar war, dass du dich wie eins verhalten hast. Männer sprechen offensichtlich DOCH eine andere Sprache als wir Frauen. Und da der Abend bis jetzt wirklich gut war…“ sie holte tief Luft und streckte sich wieder zu ihren vollen Größe von fabelhaften 1,56 cm

„und ich wirklich noch nicht vorhatte schon zu gehen, sage ich es einfach. Ich hab mich ganz normal verhalten, du auch. Dann habe ich dir erzählt was ich mache und dann… keine Ahnung warum, hast ganz offensichtlich einen Kurzschluss gehabt und warst dann der Meinung, die Unterhaltung wieder auf die dir gewohnte Cedrik-Ebene verlegen zu müssen. Ich will nichts, ich brauch nichts, alles nur Spaß, bla bla bla. Ich kauf dir das nicht ab! Schon gar nicht mehr, nachdem wir uns jetzt so unterhalten haben. Aber es ist auch nicht mein Job, dich jetzt auf die Couch zu legen!“ sie hatte jetzt das dringende Bedürfnis nach einer Zigarette, also öffnete sie ihre Handtasche, kramte danach, und hatte sie gerade in den Mund genommen, als ein Feuer vor ihren Augen aufflackerte. Cedrik hielt ihr schweigend ein brennendes Zippo vor die Nase. Sie ließ sich Feuer geben und nahm einen kräftigen Zug.

„Und obwohl ich keine Ahnung habe, warum du das getan hast, was deine Beweggründe sind oder waren, wieso, weshalb, warum, bin ich im Endeffekt auch nur eine Frau. Eine Frau die das Recht hat einen Mann, auch wenn er den ganzen Abend total nett war, der Abend super war und überhaupt, einen Arschtritt zu verpassen, wenn er sich daneben benimmt. Was ich gerade eben auch getan habe!“

So, jetzt war es raus! Und sie zufrieden. Ob er es jetzt verstand oder nicht, egal. Sie hatte gesagt, was sie zu sagen hatte. Wenn er jetzt weiter in seinem Schneckenhaus sitzen wollte, bitte, dann würde sie gehen. Aber wenn nicht… vielleicht war der Mann ja doch noch zur Einsicht fähig. Lieber eine späte Einsicht, als gar keine!

Außerdem… er interessierte sie sehr viel mehr, als sie bereit war zuzugeben. Das hatte er schon das letzte Mal, wo sie ihn in Hasengestalt kennengelernt hatte. Sie wollte die Nuss Namens Cedrik nicht nur von außen sehen, nein vielmehr interessierte sie der Inhalt. Aber wenn sie das wollte, würde sie besagte Nuss wohl oder übel knacken müssen!

Na dann…

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22 Re: CAFE TRIESTE am Do März 27, 2014 9:09 pm

Cedrik



Cedrik hatte ihr schweigend zugehört, denn noch immer war ihm nicht ganz klar, was hier eigentlich abging. Sie benahm sich, als hätte er ihr irgendetwas angetan. Als wäre er über sie hergefallen. Daher hatte er ihr auch wortlos Feuer gegeben. Er wollte sie in ihrem Redefluss nicht unterbrechen. Er musste auch feststellen, dass, als sie sich zu ihm runterbeugte, sie noch sexier wirkte als sie es bereits tat. Und dann ganz langsam wurde ihm etwas klar und ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Dieses Lächeln hatte nichts spitzbübisches oder spöttisches an sich. Nein, es war warm und ehrlich und es wurde immer breiter.
 
Als sie ihre Rede beendet und sich wieder zu ihrer vollen Grösse aufgerichtet hatte, dämpfte Cedrik seine Zigarette aus und stand nun seinerseits auf. Der körperliche Unterschied zwischen den Beiden war riesig. Sie wirkte so klein, so zierlich. Und doch war sie es nicht. Sie war stark. Sie war groß. Sie konnte hart sein.

Cedrik legte den Zeigefinger seiner rechten Hand unter ihr Kinn und hob ihren Kopf etwas an. Sein Mund war  noch immer zu einem Lächeln verzogen, als er ihr tief und fest in die Augen sah. Er leckte sich kurz über die Lippen.

„Meine liebe Sethereth, ihr Frauen seid doch alle gleich. Egal welcher Spezies ihr angehört.“

Er entließ ihr Kinn und legte ihr nun die Hand an die Wange.

„Alle versucht ihr mich zu analysieren. Hinter meine Fassade zu blicken.“

Sein Daumen stricht sanft über ihre Wange.

„Glaube mir, du bist nicht die Erste, die mich als Arschloch bezeichnet.“

Cedrik lachte kurz auf. Nein, sie war bei Gott nicht die Erste. Und wurde vermutlich auch nicht die Letzte sein. Aber so war er nun mal. Wer damit nicht zu recht kam, hatte einfach Pech. ER würde sich für niemanden verbiegen oder ändern. No Way!

„Ich bin wie ich bin. Genauso wie du!“

Er lächelte noch etwas breiter.

„Und trotzdem machst du dir die Mühe, mich auf meine angeblichen Fehler hinzuweisen. Läufst nicht weg… einfach so…was für mich nur eins bedeuten kann…“

Er ließ den Satz unbeendet und  sein Grinsen wurde doch etwas verwegen und spitzbübisch.

Ein unbekanntes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus. Was dies zu bedeuten hatte, war Cedrik vollkommen unklar. Aber darüber konnte er sich später Gedanken machen. Mal wieder. Wie viele Punkte waren denn schon auf dieser „darüber-mache-ich-mir-später-Gedanken-Liste“? Er strich ihr eine Strähne hinter das Ohr, bevor er seine Hand von ihrem Gesicht entfernte.

„Also warum akzeptierst du es nicht einfach wie es ist, setzt dich wieder hin und lässt uns weiter hin diesen Abend genießen. Hmm?“

Cedrik nahm wieder auf seinem Sessel platz, schlug die Beine breitbeinig übereinander und zündete sich eine neue Zigarette an, ohne jedoch Sethereth aus seinem Blick zu entlassen.

Er verstand nicht, was mit ihm los war. Normalerweise hätte er in so einer Situation nur auf eine Art und Weise reagiert. Er hätte die Frau ausgelacht, wäre dann aufgestanden und sich ohne weiter Worte aus dem Staub gemacht. Hätte sich etwas Hübsches für die Nacht gesucht und keinen weiteren Gedanken an die Andere verschwendet. Warum zur Höller saß er also noch hier? Ein weiterer Punkt auf seiner Liste?

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23 Re: CAFE TRIESTE am Fr März 28, 2014 9:33 am

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Sethereth



Sie hatte mit vielem gerechnet, mit Wut, mit Trotz, mit Zorn, mit Überheblichkeit, mit Spott, ja sogar dass er sie einfach nur auslachte. Wenn er das getan hätte, wäre das Thema für sie erledigt gewesen. Aber jetzt das?! Zu sagen sie wäre von seiner Reaktion überrascht, wäre die Untertreibung des Jahrhunderts, sie war schlichtweg geflashed!

Dass er so einsichtig war, dass er verstand warum sie reagiert hatte, wie sie es hatte, war höchst erfreulich. Aber gerade weil er so krass anders reagierte, wie sie gedachte hatte, wurde sie misstrauisch. Hier war etwas faul, und bis sie wusste was, würde sie weiterhin in ihrer Halb-acht-stellung bleiben. Das passte einfach nicht zu dem Cedrik, denn sie heute kennengelernt hatte. Ihr Eindruck war eher der gewesen, dass er genau so lange damit brauchte anderen zu vertrauen wie sie.

Allerdings für ihn sprach, dass sie keine Frau war, die Leute schon nach dem ersten Treffen in eine Schublade steckte. Sie bildete sich ihre Meinung dann, wenn sie die Leute wirklich kennengelernt hatte. Und keine ihrer Antennen, die sie sehr fein auf Bullshit justiert hatte, waren bei seinen Worten in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Okay, vielleicht hatte dieser Mann doch sehr viel mehr Tiefgang als sie zuerst angenommen hatte. Eine wirkliche Überraschung, das musste sie zugeben. Möglicherweise war er doch kein RICHTIGES Arschloch, dass er allerdings eins sein konnte, hatte er ja gerade erst zweifelsfrei bewiesen. Aber das konnten alle Männer, ohne Ausnahme!

„Jetzt setz dich schon wieder hin!“ seine fast schon geknurrten Worte holten sie ins hier und jetzt zurück. Noch immer stand sie vor ihm, noch immer starrten sie sich gegenseitig in die Augen, aber offensichtlich war ihm ihr Starren inzwischen unangenehm.

Sie holte tief Luft und tat ihm dann aber den Gefallen. Na schön. Gut. Er bekam noch eine zweite Chance! Aber nur weil sie wirklich noch keine Lust hatte jetzt schon zu gehen! Denn wenn er das Arschloch im Keller ließ, war er durchaus ein angenehmer Gesprächspartner.

„Okay, ich sitze!“ sie konnte nicht anders, sie musste einfach lachen.

„Weisst du was, ich schlage einen Deal für heute Abend vor. Wenn du wieder in eine Situation kommst, wo du nicht sicher bist, was du sagen sollst, dann kannst du die hier benutzen!“ sie hob eine Zigarette hoch, öffnete ihre Tasche und kramte einen dunkelroten Lippenstift hervor. Damit zeichnete sie oberhalb des Filters einen Ring. Sie reichte sie ihm.

„Das ist die –Ich schiebe diese Frage- Zigarette. Ich werde dann dieses Thema, welches auch immer, nicht erneut anschneiden. Ist das okay für dich?“ noch immer konnte sie nicht aufhören leise zu lachen.

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24 Re: CAFE TRIESTE am So Apr 13, 2014 5:25 pm

Cedrik





Cedrik begann zu lachen. Er lachte laut und ehrlich. Und er lachte lange, bevor er seine Hand hob und jene Zigarette zwischen seine Finger nahm, die sie ihm reichte. Er ließ sie nun zwischen seinem Daumen und Zeigefinger hin- und herrollen und betrachtete sie kurz, bevor er seinen Blick wieder auf Sethereth richtete.

Diese Frau, die ihm da gegenüber saß, besaß eine Arroganz, die beinahe seiner eigenen gleich kam. Als würde er einen Rettungsanker brauchen, weil er auf eine Frage keine Antwort wusste. Das war ihm das letzte Mal passiert, als er ungefähr 10 Jahre alt war. Und das war immerhin schon etwas über 30 Jahre her.

„Also ganz ehrlich…“

Sein Mund war nun zu einem Grinsen verzogen.

„ich denke, dass eher du…“

Mit seiner anderen Hand griff er nun nach ihrer, legte ihr die Zigarette in die Handfläche,

„diese brauchst…“

Er schloß ihre Finger.

„falls du mal mit einer Antwort von mir nicht zurecht kommst!“

Seine Finger lagen noch immer auf ihren, als er ihr kurz zuzwinkerte und ihre Hand dann los ließ.

Langsam lehnte er sich nun in seinem Sessel zurück, ohne sie jedoch aus seinem Blick zu entlassen. Ja sie war arrogant. Und wie. Cedrik war sich nicht sicher, ob sie sich dessen bewusst war oder nicht. Immerhin besaßen alle übernatürlichen Wesen diese Eigenschaft. Er hatte noch keins getroffen, dass es nicht war. Vielleicht war es ein Teil ihrer DNA. Wie auch immer. Darüber würde er sich jetzt sicherlich keine weiteren Gedanken machen. Dazu genoss er einfach ihre Gesellschaft zu sehr. Ihre Arroganz würde seine Herausforderung sein. Dessen war er sich nun ganz sicher. Jetzt musste er noch breiter grinsen.

Der Rest des Abends verlief entspannt. Cedrik und Sethereth leerten noch einige Gläser Whiskey und füllten den Aschenbecher. Erst zur Sperrstunden verließen die Beiden das Straßencafe. Doch diesmal ließ es sich Cedrik nicht nehmen, die gesamte Rechnung zu bezahlen.

Sie verabschiedeten sich an der nächsten Straßenecke und jeder ging in eine andere Richtung, wissend, dass das nächste Wiedersehen in ihrer gemeinsamen Wohnung stattfinden würde.

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25 Re: CAFE TRIESTE am Do Feb 26, 2015 9:13 am

test

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