Bad Blood

RPG & Forum zur Serie Vampire Diaries


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1 Das Pleasure am Di Nov 12, 2013 9:33 pm

Vampir
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Der Eingang des Pleasures. Nicht jedem wird Einlass gewährt.



Im vorderen Bereich befindet sich eine Bar.



Im hinteren Bereich stehen weitere Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die ganz einfach zu privaten Logen umfunktioniert werden können.




Gegenüber den privaten Logen
für fast private Vorführungen




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2 Re: Das Pleasure am Mo Nov 18, 2013 8:08 pm

Vampir
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Die schwarze Limousine mit den verdunkelten Scheiben hielt direkt vor dem Eingang des Klubs an. Die hintere Tür wurde geöffnet und Rex stieg, gefolgt von Milton, aus. Er schloss den Knopf seines Sakkos, welchen er zuvor geöffnet hatte. Seitlich, brav in einer Reihe angestellt, stand eine Traube von willigen Besuchern, die alles dafür geben würden, in den Klub gelassen zu werden. Aber in diesen Klub kam man nur mit einer persönlichen Einladung oder wenn man gewisse Vorzüge hatte. Rex´ Angestellte wussten nur zu gut, auf welche Vorzüge sie achten müssten, um Rex einen „angenehmen“ Abend zu garantieren.

Als sich Rex vor der Limousine in seiner vollen Größe aufrichtete, sanken die Köpfe jedes Einzelnen. Und sie sanken nicht nur ihre Köpfe. Auch ihre Blicke richteten sich nach unten. Nun Rex war dies gewöhnt und schenkte dem Schauspiel daher keine wirkliche Bedeutung. Alle wussten wer er war, auch wenn vielleicht nicht alle wussten, WAS er war. Sie wussten ebenfalls, wie sie sich in seiner Gegenwart zu verhalten hatten. Rex warf der Menge einen kleinen Blick zu. Er wollte sich gerade an Milton wenden, als sein Blick an einer Frau hängen blieb. Rex brauchte nur einen Bruchteil einer Sekunden, um zu sehen, dass sie genau die Vorzüge hatte, die ihn für heute Abend ansprachen.

Rex beugte sich zu dem Türsteher, der bereits das rote Absperrband aus seiner Halterung genommen hatte, um ihn und seinen Begleiter einen ungehinderten Zutritt zum Klub zu ermöglich und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Dieser grinste nur und nickte leicht. Und dann betraten beide Männer den Klub.

„Guten Abend Sir!“ „Schön, Sie hier wieder zu sehen!“ und diverse andere Begrüßungen waren zu hören. Rex nickte nur einmal ganz kurz mit dem Kopf. Dieser Klub gehörte ihm. Nicht nur der Klub. Die gesamte Stadt war seine. Er war ihr Herrscher. Das Aufhalten mit Begrüßungsfloskeln hatte er nicht nötig.

Beide Männer schritten in den hinteren Bereich des Pleasures. Die Menge teilte sich vor ihnen, während die Musik aus den Boxen wummerte. Rex´ Privatloge befand sich in der Mitte der Logenreihe und hatte den besten Blick auf das gesamte Treiben. Rex ließ sich auf die weiche Sitzfläche sinken und deutete Milton, sich neben ihn zu setzen. Er nickte kurz dem Kellner zu, als dieser ihm einen fast 200 Jahre alten Whiskey präsentierte und diesen dann in 2 Gläser eingoss. Rex nahm das erste Glas an sich und reichte Milton das Zweite.

„Auf die Wiederkehr!“ Rex erhob das Glas und sah in Miltons Gesicht. Rex` Mine war undurchschaubar. Keine Regung zeigte sich, kein Muskel bewegte sich. So starrte er ihn wortlos für einige Sekunden an bevor er seinen Blick über die Anwesenden im Klub schweifen ließ. Und was er sah, das gefiel ihm. So etwas wie ein leichtes Lächeln erschien um seinen Mund. Schließlich waren sie her gekommen, um zu trinken. Der Whiskey schmeckte zwar ausgezeichnet, aber er befriedigte nicht im Geringsten jene Bedürfnisse, die nun immer stärker wurden und um Befriedigung bettelten.

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3 Re: Das Pleasure am Mo Nov 18, 2013 8:43 pm

Sie waren, wie es nun einmal Rex Style war, ordnungsgemäß mit einer getönten Limousine vor dem Club angekommen. Milton war nicht im Mindesten überrascht, dass hier ein ordentliches Gedränge herrschte.

Es war wie immer.

Alles wollte rein, doch waren sie mal drinnen, kamen sie niemals als dieselben wieder raus. Für manche war das ein wahrer Segen, für viele ein Fluch und für einige… das reine Verderben!

In solche Clubs konnte man echt alles treffen. Menschen, Vampire, Halbwesen, Mischwesen, Personen die nicht gefunden werden wollten, Personen die niemals wieder gefunden werden würden und solche, für die es wirklich einfach nur ein Club war. Wo man einen Abend lang eine Hammer Party hatte, dann wieder ging und keinen Schimmer davon hatte, was alles hätte passieren können.

Und es war Rex’s Domaine.

Der Ort wo sein Ziehvater endlich das tat, was Milton immer gehofft hatte, dass er tun würde. Seine ganze Show hinter sich lassen und schließlich und endlich am Ende einfach das sein, was er war. Ein Raubtier, das seinen Trieben nachgab. Ein Vampir, der es genoss Blut zu trinken, es zu konsumieren, zu genießen, zu feiern und zu schmausen.

Urtriebe konnte man verleugnen, sie unterdrücken, versuchen einen klaren Kopf zu behalten, aber niemals würde man es schaffen sie abzuschalten! Enthaltsamkeit war gut, wenn man sie üben musste, sie förderte die Selbstachtung und den Respekt vor der Menschheit, aber alles hatte seine Grenzen.

Und wer oder was HIER her kam, das begab sich ganz freiwillig in ihre Hände. Und hier und heute… würde mehr als nur einmal Blut fließen. Herrlich!

Er nippte an dem Alkohol, sah sich das reichliche Repertoire an Beute an und kräuselte dann leicht die Lippen. Es war eigentlich fast schon zu einfach, dennoch... er hatte das vermisst! Ohne Rex anzusehen meinte er leise

„Wie schauts aus, König, Herrscher und Vater? Was hast du heute Nacht für mich anzubieten?“


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Welcome Twilight.
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4 Re: Das Pleasure am Mo Nov 18, 2013 9:03 pm

Vampir
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Rex` Blick schweifte noch eine kurze Weile umher, während er mit einem Zug sein Glas leerte. Er hielt das leere Glas in den Fingern, ließ es leicht hin und her rollen, wandte dann langsam den Kopf zu Milton.

„Nun, mein Sohn, hier gibt es alles, was dein dunkles Herz begehrt!“

Beinahe hätte er die Augen vor Verzückung geschlossen, bei der Vorstellung, bald seine scharfen Zähne in weiches menschliches Fleisch zu versenken. Aber Rex schloss seine Augen natürlich nicht, sondern starrte in Miltons. Er konnte Miltons Vorfreude beinahe spüren. Er wusste, wie er sich fühlte. Rex fühlte sich schließlich nicht anders. Rex war zwar schon ziemlich alt, hatte sich bestens unter Kontrolle, doch diese Vorfreude würde nie vergehen. Würde sich nie ändern.

„Menschen, Vampire… sag wer dir gefällt und kannst sie haben.“
Rex verzog selbstgefällig die Lippen und ließ seine strahlend weißen Zähne hervorblitzen.

„Bevor du jedoch deine Lust befriedigst, solltest du über die Regeln aufgeklärt werden. Du warst lange weg … „ Rex machte eine kurze Pause, legte den Kopf leicht schief, während seine Augen unergründlich blieben.

„Menschen werden nicht getötet. Die Meisten sind mehr oder weniger freiwillig hier.“

Rex lachte kurz auf.

„Manche, weil sie glauben, eines Tages zu dem zu werden, was wir sind.“

Er schüttelte leicht seinen Kopf.

„Diese Narren! Und manche, weil sie einfach nicht wissen, was sie sonst mit ihrem Leben anfangen sollen. Sie sind hier, um uns zu dienen. Unsere Bedürfnisse zu befriedigen.“

Rex` Augen wurden um eine Nuance dunkler, als er die Eine entdeckte, die ihm schon am Eingang aufgefallen war. Sein Zahnfleisch begann zu pochen.

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5 Re: Das Pleasure am Mo Nov 18, 2013 9:39 pm

Der Abend wurde von Mal zu Mal besser!

„Okay!" Also keine Tote, wurde zur Kenntnis genommen und notiert! Erneut fuhr sein Blick ziellos über die Menge. Doch seine Lust nach Blut richtete sich in dem Moment eindeutig nicht nach der weiblichen Note aus. Nein, was er jetzt wollte war ein Mann.

Und er hatte jetzt genau Lust auf… SO einen.



Da stand Mr. Perfekt ja schon! Milton starrte ihn an, musterte jeden Zentimeter und war hin und weg. Wenn nicht der, dann gar keiner!



Seine Lippen verzogen sich zu einem Grinsen, Vorfreude machte sich in ihm breit. Er stand auf und warf Rex einen intensiven Blick zu.

"Kein Tod und trotzdem Spaß haben? Du bist auf deine alten Tage echt wunderlich geworden. Aber schön, deine Stadt, dein Club - deine Regeln!" er grinste Rex nun an.

"Ich bin dann mal weg!" schon war er verschwunden, tauchte aber in Mitten der Menge wieder auf und bahnte sich unaufhaltsam einen Weg direkt auf Mr. Perfekt zu.

Der Mann war der Wahnsinn. Und zu Miltons voller Zufriedenheit - nur ein Mensch. Vor ihm angekommen starrte Milton ihn vollkommen fasziniert an. Perfektion, hier steht deine Schöpfung!

"Hey!" der Mensch starrte zurück.

"Selber Hey!" er war also nicht abgeneigt, sehr gut! Miltons Mund wurde vor voller Vorfreude wässrig, sein Zahnfleisch begann zu schmerzen und dann füllten seine scharfen, spitzen Zähne seinen Mund aus. Doch Milton machte sich nicht die Mühe, seine Fänge vor dem Mann zu verbergen. Adonis wollte ihn, war mehr als willig und ER hatte gerade Lust und Zeit. Von daher - perfekt!

Und so griff Milton ohne ein weiteres Wort fest in den Nacken des Mannes, hielt ihn so sanft aber fest in seinem Griff. Mr. Fabelhaft werte sich nicht, und die Vorfreude schlug um in Begehren.

"Komm!" er zog ihn mit sich durch die Menge in die Separees. Orte, wo Vampire sich an willigen Sklaven und Blutwirten nähren, oder eben Sex haben konnten. Oft war das eine unzertrennbar mit dem anderen verbunden, je nach Bedarf, je nach Laune, je nach Stimmung.

Möglich war alles, erlaubt war außer zu töten alles. Außer diesem einen Verbot war NICHTS unmöglich.

Milton musste seine Aussage über den heuten Abend korrigierten. Der Abend würde nicht nur gut, NEIN; er würde fantastisch werden!


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6 Re: Das Pleasure am Mi Nov 27, 2013 9:07 pm

Vampir
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Rex hatte sehr wohl Miltons spöttischen Unterton gehört, doch schenkte Rex dem keine offensichtliche Aufmerksamkeit. Er wandte nicht einmal den Blick ab, als sich Milton auf die Jagd begab. Nein, er starrte noch immer die Frau in der Menge an.



Ja das Töten von Menschen in diesem Club war untersagt. Und zwar nur von Menschen. Was mit den anderen Wesen hier geschah, war Rex absolut egal. Nicht, dass sich Rex allzu viele Gedanken über die Menschen hier machte. Nein daran lag es nicht. Unnötige Aufmerksamkeit und das reine Vergnügen waren Rex´ Beweggründe für diese Regel. Natürlich hatte er als König und Herrscher dieser Stadt seine Leute an allen wichtigen und relevanten Positionen, die jederzeit dafür sorgen konnten, dass Menschen manipuliert wurden und Leichen verschwanden. Und das war von absoluter Notwendigkeit. Das Jagen, das Trinken und das Töten lagen nun mal in ihrer Natur. Daran würde sich nie etwas ändern. Aber nicht hier in seinem Klub.

Die blonde Frau bewegte sich sehr gekonnt zum Rhythmus der Musik. Sie ließ ihre Hüften verführerisch herumkreisen. Diese Bewegungen wirkten wirklich sehr lasziv, doch Rex war sich absolut sicher, dass dies alles nur gespielt war, dass sie nicht jene Erfahrung und jenes Selbstvertrauen hatte, das sie vorgab zu haben. Rex intensivierte seinen Blick, ließ einen Funken seiner Macht durch den Raum wandern. In der nächsten Sekunde drehte sich die Frau um und starrte ihm in die Augen.

Rex lehnte sich auf dem bequemen Sofa seiner Privatlounge zurück, hob leicht die Hand und deutete der Frau mit dem Finger, zu ihm zu kommen. Und sie tat es prompt. Setzte sich in Bewegung, steuerte auf ihn zu, ohne den Blick von ihm zu lösen. Je näher sie ihm kam, desto lauter und deutlicher konnte er ihren Herzschlag hören. Dieser übertönte all den Lärm, der im Pleasures herrschte. Rex leckte sich leicht über die Lippen.

Dann stand die Frau vor ihm, blickte ihm noch immer in die Augen, während ihr Herz noch schneller und noch lauter in ihrer Brust hämmerte. Rex´ rechter Mundwinkel zuckte leicht, bevor er ihr deutete, neben ihm Platz zu nehmen. Mit einem Druck auf den in einer Lehne verborgene Knopf schlossen sich die flexiblen, aber stabilen, Vorhänge und machten Rex` Privatlounge wirklich privat.

Rex lehnte sich vor und sog die Luft ein. Oh diese Menschenfrau duftete fantastisch. Sein Zahnfleisch schmerzte augenblicklich. Dann schob er seinen Kopf etwas vor, so dass er ihrem noch näher war und starrte ihr in die Augen.

„Du wirst nicht schreien…“

Seine Augen wurden dunkler.

„und du wirst über all das kein Wort verlieren…“

Seine Fangzähne fuhren aus und er lächelte sie an, so dass seine langen, perfekten Fänge zu sehen waren. Sie nickte bestätigend zu seinen Worten, aber er konnte sofort die Angst riechen, die sie durchströmte. Ihr Herzschlag beschleunigte sich erneut und pumpte jede Menge Adrenalin durch ihre Adern. Er konnte das Blut durch ihre Venen rauschen hören. Und das berauschte ihn. Nein, er würde ihr die Angst nicht nehmen. Das würde er auf gar keinen Fall tun. Denn es gab nichts besseres, nichts das besser schmeckte, als Blut direkt aus der Ader zu trinken, das voll von Angst und Adrenalin war.

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